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Werkheft der GCL (3 Hefte im Jahr)
– jeweils mit den Artikelreihen: Bild- und Schriftmeditation – Zeit-Zeichen – Zur Lebensweise der GCL – Gebetshilfen aus der Schrift – Mit Hilfe der Gemeinschaft – Perspektiven aus der Spiritualität der Exerzitien – Informationen – Büchertipps – Zeugnis eines Lebens

Redaktion: Maria Boxberg, P. Thomas Gertler SJ, Gerlinde Knoller, Bettina Richter-Klahs, Gabriele Ullrich

Das Einzelheft kostet 3,80 EUR (Jahresabonnement 13,95 EUR, 3 Hefte, incl. Porto) + Porto. Zu bestellen bei ulrike.kuegle@gcl.de

2012
Heft 1: Ganz Mensch sein - Beten mit allen Sinnen
Heft 2: Ganz Mensch sein - Riten und Rhythmen
Heft 3: Ganz Mensch sein - mit anderen leben

2012 - Heft 1
GANZ MENSCH SEIN – BETEN MIT ALLEN SINNEN. Unter dieses Leitwort ist vorliegendes Werkheft gestellt. Es nimmt das Beten als tiefe Quelle unseres Mensch- und Christseins in den Blick.

Was heißt es, wenn Karl Rahner SJ schreibt, dass das Gebet „das Notwendigste und das Freieste ist“? Oder: Begegnen wir in den Gebetshilfen aus der Schrift Jesus als „Meister der contemplatio in actione“, des „Betens in der Tat“! Wer betet, tut dies oft auch in der Not. Wie tröstlich dann, sich den Propheten Elija vor Augen zu halten, der selbst in der „steinigen Wüste“, in seiner Not und seinen Zweifeln Gott als seinen Grund erfährt, der ihn trägt.

Die Beiträge zeigen aber auch auf, wie der betende Mensch Frucht bringen kann, mitten in die Welt, mitten in unsere Zeit hinein. Indem er sich etwa an die Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils erinnert oder mit Hilfe der „Unterscheidung der Geister“ einen Lebensstil pflegt, der um die Gefährdung der Menschheit durch Ressourcenknappheit oder Klimawandel weiß. Und noch etwas wird deutlich: Besondere Kraft entfaltet das Beten, wenn es in Gemeinschaft geschieht.

INHALT
Bettina Richter-Klahs
Fingerzeige Gottes – Bild- und Schriftmeditation siehe
Dr. Beate Glania MMS
Sinnvoll beten – Zeit-Zeichen
Elisabeth Weirich, Bettina Richter-Klahs
Perlen des Glaubens – Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
„Herr, lehre uns beten!“ – Gebetshilfen aus der Schrift
Sonja Frech, Monika Stegmann und Gruppe
Schlüssel-Erfahrung „Gebet“ – Mit Hilfe der Gemeinschaft
Gerlinde Knoller
Wie Jugend glaubt
Dr. Hermann Röttger
Unser Lebensstil – damit auch andere Mensch sein können
Kommission „Sendung und Dienst“
Thomas Gertler SJ
Die Pastoralkonstitution Kirche in der Welt von heute
„Gaudium et spes“
– 50 Jahre Konzil
Thomas Gertler SJ
Karl Rahner SJ – Zeugnis eines Lebens


2011
Heft 1: Chancen sehen - Wahrheit
Heft 2: Chancen sehen - Besinnung auf die Mitte
Heft 3: Chancen sehen - Neues Miteinander

2011 - Heft 3
CHANCEN SEHEN – NEUES MITEINANDER. Plötzlich gerät etwas aus der Bahn, ist nicht mehr so, wie es einmal war. Wie mit solchen Umbrüchen umgehen? Sich dagegen sperren, sie verleugnen oder nach schnellen Lösungen suchen? Dieses Werkheft zeigt andere Perspektiven auf: Es blickt auf die Chancen, die aus jeder Veränderung erwachsen können.

Beispiele gibt es dafür viele. Durch unsere Spiritualität daran gewohnt, die Wirklichkeit wahrzunehmen wie sie ist, erfahren wir etwa von einer Verunsicherung der älteren Generation angesichts der Umbrüche der Kirche, aber auch vom ungebrochenen Glauben daran, dass auch „heutige Menschen“ ansprechbar sind. Dass „eine neue Gesprächsfähigkeit und Aufbruchsbereitschaft“ entstehen könnte, davon spricht der Text unter der Rubrik „Zeit-Zeichen“. Ob Sie nun vom neuen Verständnis des Ehrenamts lesen, von den Tücken moderner Kommunikation oder vom wachsenden Miteinander einer GCL-Gruppe – nahezu überall leuchtet auf, dass wir dann Frucht bringen, wenn wir unsere „Charismen“ heben, zusammenlegen und im Schauen auf Jesus Christus an der Kirche und Gesellschaft mit bauen.


INHALT

Franz-Reinhard Daffner
Neu ausgerichtet – Bild- und Schriftmeditation siehe
Thomas Gertler SJ
Neues Miteinander in der Kirche – Zeit-Zeichen
Hildegard und Klemens Koeth
Die Unfassbarkeit Gottes neu entdecken – Zur Lebensweise der GCL
Gerlinde Knoller
Neuanfang einer Ehe – Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
Wir können neu ins Leben gehen – Gebetshilfen aus der Schrift
Susanne Alberts, Peter Dunkel, Verena Großmann, Monika Wienhold-Quecke, Winfried Quecke
„Den andern anders sein lassen...“ – Mit Hilfe der Gemeinschaft
Gerlinde Knoller
Zweifelhafte Seligkeit – Im Spiegel des Alltags
Rolf Jünemann
Chancen sehen – Neues Miteinander – Kommission „Sendung und Dienst“
Gerlinde Knoller/Paul Zulehner
Klare Visionen – Zum Weiterdenken
Weltweit betet die Kirche – Gebetsmeinungen 2012
Bücher
Sr. Adelheid Wenzelmann
Hanna und Walter Hümmer – Zeugnis eines Lebens


2011 - Heft 2
CHANCEN SEHEN – BESINNUNG AUF DIE MITTE. Was bringt unser Leben nicht alles mit sich! Es fordern uns unser Alltag, unser Beruf, unsere Familie. Wir blicken in unsere Gesellschaft und in die Kirche und seufzen auf. Nicht selten haben wir das Gefühl, aus der Balance zu kommen, weg von der Mitte, die uns hält, trägt und die Richtung weist. Das vorliegende Werkheft erinnert uns wieder an unsere „wahre Mitte“, die alles zusammenhält: Jesus Christus. Die Beiträge zeigen uns von den verschiedensten Blickwinkeln aus, wie es dank unserer Spiritualität gelingen kann, unser Leben neu auf den HERRN hin zu ordnen.

Wenn wir dies tun, werden wir all die Chancen entdecken, die sich dadurch eröffnen. Wir werden, wie es der Philosoph Dr. Peter Radtke im Interview sagt, „in der Verschiedenheit der Menschen das Positive erkennen“. Wir werden, wie es an anderer Stelle heißt, „die Fülle in der Genügsamkeit“ entdecken und vielleicht auch betend spüren, wie sich plötzlich „alles um uns zur Mitte hin ordnet“. Aus diesen Quellen schöpfend werden wir auch nicht bange sein, die Zeichen der Zeit recht zu deuten und daraus zu handeln – auch was „Unser Denken und Fühlen mit der Kirche“ betrifft. Halten wir nach all diesen „Chancen“ Ausschau!


INHALT

Mechtild Enzinger
Im Schnittpunkt von Himmel und Erde – Bild- und Schriftmeditation siehe
Dr. Peter Radtke
Wenn Menschen aus dem Bild fallen – Zeit-Zeichen
Marlies Fricke
Sich leicht machen – Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
In der Mitte – Jesus – Gebetshilfen aus der Schrift
Dr. Bernhard Ehler, Inge Eberle, Zita Klöfer, Marianne Rottach
Ignatianische Kirchlichkeit – Mit Hilfe der Gemeinschaft
Thomas Gertler SJ
Balance – wieder in die Mitte finden Im Spiegel des Alltags
Gerlinde Knoller
Japan – Kirschblüten in Zeiten der Not
Gerhild Epping
Die Fülle liegt in der Genügsamkeit – Kommission „Sendung und Dienst“
Zur Information – Bücher
Sebastian Fiebig
Die Lübecker Märtyrer – Zeugnis eines Lebens

2011 - Heft 1
CHANCEN SEHEN – WAHRHEIT. Wer die Wirklichkeit wahrnehmen will wie sie ist, wird sie in ihrer ganzen Vielfarbigkeit sehen. Neben dem Glänzenden, dem Schönen im Leben offenbart sich auch, was unvollkommen oder unschön ist. Sowohl in unserer Gesellschaft, als auch in unserem ganz persönlichen Leben. Angesichts einer solch vielgestaltigen Wirklichkeit könnten wir doch einfach die Augen zumachen und das, was uns stört, ausklammern? Ob letztere Haltung aber im Sinne Jesu ist, der von sich selbst sagt „Ich bin die Wahrheit“, bleibt dahingestellt.

Wie mit der Wahrheit umgehen? Die Beiträge in diesem Heft zeigen, welche Chancen sich durch einen ehrlichen Blick auf die Wirklichkeit eröffnen. In den „Zeit-Zeichen“ geht es um „Wahrheit und Loyalität“. „Wahrheit“, ist hier zu lesen, zeigt sich in der Gemeinschaft, aber auch in der Tradition. Ein anderer Beitrag verweist darauf, dass wir dort, wo wir wahrhaftig miteinander umgehen, Konflikte leichter lösen. Aufrüttelnd der prophetische Text über die Folgen der ökologischen Krise. Nicht zuletzt sei erinnert an die Chancen der „Auswertung“. Hier kann, was tiefste Wirklichkeit ist, persönlich eingeholt und angeeignet werden. Halten wir also die Augen offen!


INHALT
Kordula Wilhelm-Boos
Die leere Schale meiner Sehnsucht – Bild- und Schriftmeditation siehe
Dr. Frank Beyersdörfer
Die Wahrheit wird Euch frei machen – wohin führt das? – Zeit-Zeichen
Gerlinde Knoller
Von der Tugend der Glaubwürdigkeit
Dr. Renate Kern
„Die Guten ins Töpfchen...?“ – Tagesauswertung – Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
„Was ist Wahrheit?“ (Joh 18,38) – Gebetshilfen aus der Schrift
Cordula Leidner
Hilfe, Konflikte! – Mit Hilfe der Gemeinschaft
Gerlinde Knoller
Wie viel lügen ist erlaubt? Im Spiegel des Alltags
Peter Jaumann
Ausbrechen aus dem Gefängnis des Zuviel – Kommission Sendung und Dienst
Ingeborg von Grafenstein
Friedrich Spee – Zeugnis eines Lebens

2010 - Heft 1
„LEBEN IN FÜLLE – BILDER VON LEBEN“. Wir Menschen zeichnen uns oft herrliche Bilder vom Leben. Wir entwerfen unsere Zukunft, planen, träumen. Irgendwann aber spüren wir, dass sich unser Leben nach und nach von unseren Entwürfen entfernt hat. Ein Grund zur Enttäuschung? Dieses Werkheft zeigt auf, wie es uns dennoch gelingen kann, mit Hilfe unserer Lebensweise und unserer Spiritualität unser Leben als ein „erfülltes Leben“ anzusehen und uns auf Gottes Pläne einzulassen.

Vorgestellt werden die unterschiedlichsten Szenen aus diesen Lebensbildern: jenes Bild von Ignatius etwa, der in seiner Besinnung über die „Zwei Banner“ aufzeigt, wo das wahre Leben und wirkliche Freiheit zu finden sind. GCLer beschreiben, welche Haltungen helfen können, Familie oder Partnerschaft über manche Klippen hinweg „kunstvoll“ zu leben. Und spannend kann auch ein erneuter Blick in die Präambel der Allgemeinen Grundsätze sein. Ohne Illusion wird hier die Realität unserer Welt „in Fesseln“ aufgezeigt, und doch spricht der Text von großer Hoffnung und Zukunft, die uns durch Jesus Christus und seine Hingabe geschenkt ist. Bilder wie diese haben wir meist nicht selbst gezeichnet. Sind es nicht doch herrliche Bilder von einem „Leben in Fülle“?


INHALT
Marcus Volpert
Vorführen zum Leben – Bild- und Schriftmeditation
Sabine Krienen
Lebensentwürfe – Lebensideale – Lebenslügen – Zeit-Zeichen
Josef Thorer SJ
Was macht uns lebendig? – Die Besinnung über die Zwei Banner
– Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
Durst nach Leben – Gebetshilfen aus der Schrift
Heidrun Mandel
Begonnen, aber noch nicht vollendet – Mit Hilfe der Gemeinschaft
Claudia Stephan-Köhn / Walter Hofmann
Fülle des Lebens – in Familie und Partnerschaft – Lebensentwürfe in der GCL
Hildegard Burjan – Mit Spannungen leben – Zeugnis eines Lebens


2010 - Heft 2
„LEBEN IN FÜLLE“ – GRENZEN IM LEBEN. Lassen sich solche Gegensätze vereinen? Da verspricht uns Jesus, dass wir „das Leben haben und es in Fülle haben“. In unserem Alltag jedoch liegen lauter Stolpersteine herum.
Dieses Werkheft zeigt uns, wie wir mit diesen Grenzen umgehen, sie sogar Frucht bringend nutzen können. Wir erfahren, dass Grenzen zum Menschsein gehören. Sie fordern uns heraus, den „Rest“, den wir in unserem Leben vorfinden, „zum Kunstwerk“ zu machen. Die Auflösung lieb gewonnener Strukturen in unserer Kirche etwa zwingt uns, neu Ausschau zu halten nach dem, was für uns bereits an Möglichkeiten und Ressourcen vorhanden ist.

Viele haben uns diese Haltung vorgelebt. Maria Ward etwa, die über schmerzliche Widerstände hinweg ihre Frauengemeinschaft ins Leben gerufen hat. Und auch Ignatius hat bei allem Gegenwind, der seinem Eifer entgegen blies, nie aufgehört, nach Gottes Willen zu fragen. Schließlich schauen wir auf den auferstandenen Jesus selbst. An der „Grenze“, am Ufer stehend, lässt er uns darauf hoffen, dass sich das Dunkel lichten wird. Ein Trost auch, um in den Durststrecken unseres Betens zu bestehen. Ein erfülltes, hoffnungsvolles Heft!


INHALT
Beate Neubert CJ
Maria Ward – Eine Frau sprengt den Rahmen – Bild- und Schriftmeditation
Evelyn Krepele
Konkretes Leben – Leben mit Vorgaben – Zeit-Zeichen
Alex Lefrank SJ
Beten, wenn Beten nicht mehr geht – Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
Grenzerfahrungen mit Jesus gestalten – Gebetshilfen aus der Schrift
Dr. Margarethe Beck, Mechtild Enzinger, Heidemarie Grill, Gerlinde Knoller, Theresia Rapp
Verheißene Fülle – erfahrene Grenzen
– Mit Hilfe der Gemeinschaft
Maria Boxberg
Gemeinsam in der Sendung – Lebensentwürfe in der GCL
Sr. Simone Remmert CJ
Maria Ward – Grenzen überschreiten
– Zeugnis eines Lebens

2010 - Heft 3
„LEBEN IN FÜLLE“ – LEBEN WEITERGEBEN. Ein eindrucksvolles Bild von einem „Leben in Fülle“ ist ein Baum, der voller Früchte steht. Was hat der Baum getan, um sie hervor zu bringen? In diesem Werkheft scheint immer wieder der Gedanke auf, dass das Leben für uns eine „Gabe Gottes“ ist. Und dass Jesu Auftrag, „Frucht zu bringen“, nicht bedeuten kann, sofort geschäftig aufzuspringen und eine neue Aktion zu starten. Jesus erinnert uns in seinem Gleichnis vom Weinstock, dass wir auch „Frucht bringen“ durch passives Bleiben. Die Gebetshilfe in diesem Heft, genauso wie Betrachtungen zu unserer Lebensweise über das recht verstandene „Mehr“ helfen, diesen Gedanken zu vertiefen.

Als Menschen unserer Zeit, in unserer Gesellschaft, sind wir natürlich gefordert, das Unsere zu tun, von unseren „Broten und Fischen“ an andere weiterzugeben. Der Beitrag „Zeit-Zeichen“ zeigt uns auf: Ohne die Weitergabe des Glaubens gibt es keine Zukunft für die Kirche bei uns, und ohne die Weitergabe des Lebens keine Zukunft für unsere Gesellschaft. Es kann also nicht sein, dass wir zu schwache Überzeugungen haben und sprachlos werden, was unseren Glauben betrifft. Das jüngste Delegiertentreffen gibt unseren Gruppen auch einen Anstoß, wie wir genauer wahrnehmen können, was Menschen in ihren Nöten brauchen. Wir können vieles geben, weil Gott uns reichlich beschenkt. Lassen Sie sich und Ihre Gruppen von den Impulsen dieses Heftes beschenken!


INHALT
Marlies Fricke
Am Tropf des Wortes – Bild- und Schriftmeditation siehe
Thomas Gertler SJ
Zu wenig Nachwuchs – Zeit-Zeichen
Hans Joachim Buß, Andrea Hahn, Gerlinde Knoller
Das „Mehr“ tiefer leben– Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
Sein Leben weitergeben – Gebetshilfen aus der Schrift
Maria Boxberg
„Lass uns Hoffnungszeichen seh’n“ – Mit Hilfe der Gemeinschaft
Anni Rickenbacher
Allein Stehend – Lebensentwürfe in der GCL
Weltweit betet die Kirche – Gebetsmeinungen 2011
Sigrid Spannagel s.a.
Eugénie Smet – Sel. Maria von der Vorsehung – Zeugnis eines Lebens