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Werkheft

Werkheft der GCL (3 Hefte im Jahr)
– jeweils mit den Artikelreihen: Bild- und Schriftmeditation – Zeit-Zeichen – Zur Lebensweise der GCL – Gebetshilfen aus der Schrift – Mit Hilfe der Gemeinschaft – Perspektiven aus der Spiritualität der Exerzitien – Informationen – Büchertipps – Zeugnis eines Lebens

Redaktion: Maria Boxberg, P. Thomas Gertler SJ, Gerlinde Knoller, Bettina Richter-Klahs, Gabriele Ullrich

Das Einzelheft kostet 3,80 EUR (Jahresabonnement 13,95 EUR, 3 Hefte, incl. Porto) + Porto. Zu bestellen bei ulrike.kuegle@gcl.de

2012
Heft 1: Ganz Mensch sein - Beten mit allen Sinnen
Heft 2: Ganz Mensch sein - Riten und Rhythmen
Heft 3: Ganz Mensch sein - mit anderen leben

2013 - Heft 2
„GANZ MENSCH SEIN – RITEN UND RHYTHMEN.“ Können wir uns heute noch vorstellen, ohne Terminkalender zu leben? Unser Alltag ist durchplant, braucht oft eine straffe Organisation. Der Takt unserer Zeit jedoch läuft immer schneller, bringt uns aus dem Atem und lässt uns zuweilen ganz vergessen, dass wir „Mensch“ sind. Dass wir einen Rhythmus brauchen, der unserer Seele hilft, wieder nachzukommen. Das vorliegende Heft hilft zu entdecken, wie wir mitten in unserem Alltag in Einheit mit uns selbst und somit auch in den „Takt Gottes“ kommen können. Es berichtet ein Schulseelsorger von der Sehnsucht seiner jungen Leute „nach ruhigen und schönen Tagen, wo sie nichts sagen, nichts singen und nichts schreiben müssen“. Ein anderer Text zeigt auf, wie das Älter werden als ein geistlicher Weg betrachtet werden kann, wo die „Muße“, die „Freiheit vor inneren Zwängen“ und die Zeit, um einem Menschen zuzuhören, ihren wertvollen Platz haben.

Irritieren mag manchen diesmal die „Ecce-Homo“-Darstellung die wir für die Bildmeditation ausgesucht haben. Das Bild lädt ein, in jedem Augenblick des Lebens, selbst im geschäftigen Alltag einer Großstadt, Jesus Christus zu erkennen – das „göttliche Du“. Wie wir dieses „göttliche Du“ immer wieder auch in der Liturgie feiern können, das hat vor 50 Jahren das II. Vatikanische Konzil beschrieben. Erinnern wir uns zurück und heben seine Früchte, die bis heute nicht an Geschmack verloren haben.




Roland Rossnagel
„Selig die Augen, die sehen, was ihr seht!“ – Bild- und Schriftmeditation siehe
Philipp Goertz SJ
Alles, und zwar sofort – Zeit-Zeichen
Gerlinde Knoller
Im Rhythmus des Lebens – Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
Ein Tag mit Jesus – Gebetshilfen aus der Schrift
Marlies Fricke
Weihwasser an den Fingerspitzen – Ein Ritualweg – Mit Hilfe der Gemeinschaft
Gerhild Epping
Im Alter ganz Mensch sein – Kommission Sendung und Dienst
Franz-Reinhard Daffner
Konstitution über die heilige Liturgie „Sacrosanctum Concilium“ – 50 Jahre Konzil
Franz-Reinhard Daffner
Romano Guardini – Zeugnis eines Lebens

2012 - Heft 1
GANZ MENSCH SEIN – BETEN MIT ALLEN SINNEN. Unter dieses Leitwort ist vorliegendes Werkheft gestellt. Es nimmt das Beten als tiefe Quelle unseres Mensch- und Christseins in den Blick.

Was heißt es, wenn Karl Rahner SJ schreibt, dass das Gebet „das Notwendigste und das Freieste ist“? Oder: Begegnen wir in den Gebetshilfen aus der Schrift Jesus als „Meister der contemplatio in actione“, des „Betens in der Tat“! Wer betet, tut dies oft auch in der Not. Wie tröstlich dann, sich den Propheten Elija vor Augen zu halten, der selbst in der „steinigen Wüste“, in seiner Not und seinen Zweifeln Gott als seinen Grund erfährt, der ihn trägt.

Die Beiträge zeigen aber auch auf, wie der betende Mensch Frucht bringen kann, mitten in die Welt, mitten in unsere Zeit hinein. Indem er sich etwa an die Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils erinnert oder mit Hilfe der „Unterscheidung der Geister“ einen Lebensstil pflegt, der um die Gefährdung der Menschheit durch Ressourcenknappheit oder Klimawandel weiß. Und noch etwas wird deutlich: Besondere Kraft entfaltet das Beten, wenn es in Gemeinschaft geschieht.

INHALT
Bettina Richter-Klahs
Fingerzeige Gottes – Bild- und Schriftmeditation siehe
Dr. Beate Glania MMS
Sinnvoll beten – Zeit-Zeichen
Elisabeth Weirich, Bettina Richter-Klahs
Perlen des Glaubens – Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
„Herr, lehre uns beten!“ – Gebetshilfen aus der Schrift
Sonja Frech, Monika Stegmann und Gruppe
Schlüssel-Erfahrung „Gebet“ – Mit Hilfe der Gemeinschaft
Gerlinde Knoller
Wie Jugend glaubt
Dr. Hermann Röttger
Unser Lebensstil – damit auch andere Mensch sein können
Kommission „Sendung und Dienst“
Thomas Gertler SJ
Die Pastoralkonstitution Kirche in der Welt von heute
„Gaudium et spes“
– 50 Jahre Konzil
Thomas Gertler SJ
Karl Rahner SJ – Zeugnis eines Lebens


2011
Heft 1: Chancen sehen - Wahrheit
Heft 2: Chancen sehen - Besinnung auf die Mitte
Heft 3: Chancen sehen - Neues Miteinander

2011 - Heft 3
CHANCEN SEHEN – NEUES MITEINANDER. Plötzlich gerät etwas aus der Bahn, ist nicht mehr so, wie es einmal war. Wie mit solchen Umbrüchen umgehen? Sich dagegen sperren, sie verleugnen oder nach schnellen Lösungen suchen? Dieses Werkheft zeigt andere Perspektiven auf: Es blickt auf die Chancen, die aus jeder Veränderung erwachsen können.

Beispiele gibt es dafür viele. Durch unsere Spiritualität daran gewohnt, die Wirklichkeit wahrzunehmen wie sie ist, erfahren wir etwa von einer Verunsicherung der älteren Generation angesichts der Umbrüche der Kirche, aber auch vom ungebrochenen Glauben daran, dass auch „heutige Menschen“ ansprechbar sind. Dass „eine neue Gesprächsfähigkeit und Aufbruchsbereitschaft“ entstehen könnte, davon spricht der Text unter der Rubrik „Zeit-Zeichen“. Ob Sie nun vom neuen Verständnis des Ehrenamts lesen, von den Tücken moderner Kommunikation oder vom wachsenden Miteinander einer GCL-Gruppe – nahezu überall leuchtet auf, dass wir dann Frucht bringen, wenn wir unsere „Charismen“ heben, zusammenlegen und im Schauen auf Jesus Christus an der Kirche und Gesellschaft mit bauen.


INHALT

Franz-Reinhard Daffner
Neu ausgerichtet – Bild- und Schriftmeditation siehe
Thomas Gertler SJ
Neues Miteinander in der Kirche – Zeit-Zeichen
Hildegard und Klemens Koeth
Die Unfassbarkeit Gottes neu entdecken – Zur Lebensweise der GCL
Gerlinde Knoller
Neuanfang einer Ehe – Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
Wir können neu ins Leben gehen – Gebetshilfen aus der Schrift
Susanne Alberts, Peter Dunkel, Verena Großmann, Monika Wienhold-Quecke, Winfried Quecke
„Den andern anders sein lassen...“ – Mit Hilfe der Gemeinschaft
Gerlinde Knoller
Zweifelhafte Seligkeit – Im Spiegel des Alltags
Rolf Jünemann
Chancen sehen – Neues Miteinander – Kommission „Sendung und Dienst“
Gerlinde Knoller/Paul Zulehner
Klare Visionen – Zum Weiterdenken
Weltweit betet die Kirche – Gebetsmeinungen 2012
Bücher
Sr. Adelheid Wenzelmann
Hanna und Walter Hümmer – Zeugnis eines Lebens


2011 - Heft 2
CHANCEN SEHEN – BESINNUNG AUF DIE MITTE. Was bringt unser Leben nicht alles mit sich! Es fordern uns unser Alltag, unser Beruf, unsere Familie. Wir blicken in unsere Gesellschaft und in die Kirche und seufzen auf. Nicht selten haben wir das Gefühl, aus der Balance zu kommen, weg von der Mitte, die uns hält, trägt und die Richtung weist. Das vorliegende Werkheft erinnert uns wieder an unsere „wahre Mitte“, die alles zusammenhält: Jesus Christus. Die Beiträge zeigen uns von den verschiedensten Blickwinkeln aus, wie es dank unserer Spiritualität gelingen kann, unser Leben neu auf den HERRN hin zu ordnen.

Wenn wir dies tun, werden wir all die Chancen entdecken, die sich dadurch eröffnen. Wir werden, wie es der Philosoph Dr. Peter Radtke im Interview sagt, „in der Verschiedenheit der Menschen das Positive erkennen“. Wir werden, wie es an anderer Stelle heißt, „die Fülle in der Genügsamkeit“ entdecken und vielleicht auch betend spüren, wie sich plötzlich „alles um uns zur Mitte hin ordnet“. Aus diesen Quellen schöpfend werden wir auch nicht bange sein, die Zeichen der Zeit recht zu deuten und daraus zu handeln – auch was „Unser Denken und Fühlen mit der Kirche“ betrifft. Halten wir nach all diesen „Chancen“ Ausschau!


INHALT

Mechtild Enzinger
Im Schnittpunkt von Himmel und Erde – Bild- und Schriftmeditation siehe
Dr. Peter Radtke
Wenn Menschen aus dem Bild fallen – Zeit-Zeichen
Marlies Fricke
Sich leicht machen – Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
In der Mitte – Jesus – Gebetshilfen aus der Schrift
Dr. Bernhard Ehler, Inge Eberle, Zita Klöfer, Marianne Rottach
Ignatianische Kirchlichkeit – Mit Hilfe der Gemeinschaft
Thomas Gertler SJ
Balance – wieder in die Mitte finden Im Spiegel des Alltags
Gerlinde Knoller
Japan – Kirschblüten in Zeiten der Not
Gerhild Epping
Die Fülle liegt in der Genügsamkeit – Kommission „Sendung und Dienst“
Zur Information – Bücher
Sebastian Fiebig
Die Lübecker Märtyrer – Zeugnis eines Lebens

2011 - Heft 1
CHANCEN SEHEN – WAHRHEIT. Wer die Wirklichkeit wahrnehmen will wie sie ist, wird sie in ihrer ganzen Vielfarbigkeit sehen. Neben dem Glänzenden, dem Schönen im Leben offenbart sich auch, was unvollkommen oder unschön ist. Sowohl in unserer Gesellschaft, als auch in unserem ganz persönlichen Leben. Angesichts einer solch vielgestaltigen Wirklichkeit könnten wir doch einfach die Augen zumachen und das, was uns stört, ausklammern? Ob letztere Haltung aber im Sinne Jesu ist, der von sich selbst sagt „Ich bin die Wahrheit“, bleibt dahingestellt.

Wie mit der Wahrheit umgehen? Die Beiträge in diesem Heft zeigen, welche Chancen sich durch einen ehrlichen Blick auf die Wirklichkeit eröffnen. In den „Zeit-Zeichen“ geht es um „Wahrheit und Loyalität“. „Wahrheit“, ist hier zu lesen, zeigt sich in der Gemeinschaft, aber auch in der Tradition. Ein anderer Beitrag verweist darauf, dass wir dort, wo wir wahrhaftig miteinander umgehen, Konflikte leichter lösen. Aufrüttelnd der prophetische Text über die Folgen der ökologischen Krise. Nicht zuletzt sei erinnert an die Chancen der „Auswertung“. Hier kann, was tiefste Wirklichkeit ist, persönlich eingeholt und angeeignet werden. Halten wir also die Augen offen!


INHALT
Kordula Wilhelm-Boos
Die leere Schale meiner Sehnsucht
– Bild- und Schriftmeditation siehe
Dr. Frank Beyersdörfer
Die Wahrheit wird Euch frei machen – wohin führt das? – Zeit-Zeichen
Gerlinde Knoller
Von der Tugend der Glaubwürdigkeit
Dr. Renate Kern
„Die Guten ins Töpfchen...?“ – Tagesauswertung – Zur Lebensweise der GCL
Harald Klein
„Was ist Wahrheit?“ (Joh 18,38) – Gebetshilfen aus der Schrift
Cordula Leidner
Hilfe, Konflikte! – Mit Hilfe der Gemeinschaft
Gerlinde Knoller
Wie viel lügen ist erlaubt? Im Spiegel des Alltags
Peter Jaumann
Ausbrechen aus dem Gefängnis des Zuviel – Kommission Sendung und Dienst
Ingeborg von Grafenstein
Friedrich Spee – Zeugnis eines Lebens