Aktuelles

Titelbild Chronik 2019Die Chronik der MC/GCL ist als Buch erhältlich.

Die Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL) ist eine weltweite Laiengemeinschaft, die von Beginn an mit dem Jesuitenorden eng verbunden ist und die Spiritualität des hl. Ignatius von Loyola lebt.

In diesem Band geht es um ihre Geschichte in Deutschland - von den Anfängen 1593 als Marianische Kongregation (MC) bis zum Jahr 1967 mit den Allgemeinen Grundsätzen und Allgemeinen Normen und der Neubenennung in Gemeinschaft Christlichen Lebens und darübere hinaus bis heute. Um Fragen wie: Wer ist sie? Wie ist sie geworden? Was hat sie bewegt? Wie wurde sie von den Entwicklungen in der Kirche geformt und wie hat sie diese vielleicht sogar mitgeprägt? Welche Theman gehen weiter?

Die Chronik ermöglicht so einen detaillierten Einblick, wie sich die Ursprungsanliegen über die Jahrhunderte und im Kontext der weltweiten Gemeinschaft entfaltet haben.

Sie können die Chronik (328 Seiten mit 14 sw-Bildern, Broschur) zum Preis von 16,90 EUR (D)/17,40 EUR (A) inkl. Porto im GCL.Sekretariat bestellen bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

345901 web R K B by Clemens Scheumann pixelio.dePressemitteilung

24. August 2019
Wir, die Mitglieder der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL) in Europa, bekunden unsere Solidarität und Verbundenheit mit allen Menschen, die dem unsäglichen Drama ausgesetzt sind, das sich im Moment an den südlichen Grenzen von Italien, Spanien und Malta abspielt. Wir danken allen Regierungen in Europa, die sich bereit erklärt haben, Flüchtende der Ocean Viking aufzunehmen und hoffen, dass auch die Situation der Flüchtenden auf dem Schiff Open Arms ein gutes Ende nimmt. Als Mitmenschen müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um Leben zu schützen und zu retten. Als Christen und Christinnen sind wir außerdem von der Einzigartigkeit und dem Wert jedes menschlichen Wesens überzeugt. 

Wir können den gegenwärtigen politischen Diskurs nicht tolerieren, in dem Politrhethorik und politische Interessen mit dem Wert menschlichen Lebens verwischt werden. In einer Situation, in der vielfaches menschliches Leben in Gefahr ist, sehen wir mit Sorge, dass die mächtigsten Nationen der Welt, darunter die drei direkt betroffenen Nationen Italien, Spanien und Malta, nicht bereit sind, ihre menschliche Verantwortung wahrzunehmen. Es müssen wirtschaftspolitische Maßnahmen entwickelt werden, die das Wohlergehen aller Völker an erste Stelle setzen, statt den Wohlstand einzelner Völker auszunutzen und Menschen dazu zu bringen, die äusserst gefährliche Reise in eine vermeintlich bessere Zukunft unternehmen. Jedes Land hat eine Verantwortung, die weit über die Sicherung des eigenen Wohlergehens hinausgeht, kein Land ist eine Insel. Als ein reicher Kontinent dürfen wir deshalb nicht unsere Augen vor dem Leid an unseren Grenzen verschliessen.

Menschliches Leben ist wertvoll und muss geschützt werden. Niemand, und sei er oder sie noch so mächtig, hat das Recht, über das Leben oder Tod anderer zu entscheiden. Unsere Regierungen müssen für das Massensterben im Mittelmeer verantwortlich gemacht werden. Jedes Leben ist gleichermaßen wichtig!

Wir rufen die Regierungen in Europa auf, gemeinsam für das Gemeinwohl und die Sicherheit aller Menschen zu sorgen, die aktuell in den Nordafrikanischen Ländern festsitzen und  von anderen ausgebeutet werden, während sie auf eine höchst gefahrvolle Überfahrt warten. Lasst uns zusammenarbeiten als Bürger und Bürgerinnen aller Europäischer Länder, damit die Würde der Menschen geschützt wird und die Lebensumstände der Menschen in unserem gemeinsamen Haus verbessert werden.

Das GCL Euroteam

Angelika Scholz         Jean-Benoît Hoet      Katarzyna Artemiuk      Chris Micallef

hier finden Sie den Text als pdf Datei

K 114Das Heft 114 der Korrespondenz zur Spiritualität der Exerzitien befasst sich mit dem schwierigen und immer dringender werdenden Thema des geistlichen Missbrauchs.

Das Thema (Macht-) Missbrauch brennt an allen Orten – gerade auch in der Kirche. Es ist – Gott sei Dank – viel Aufmerksamkeit gewachsen – und auch uns in der GCL stellt sich die Frage, wie wir persönlich und als Gemeinschaft mit all dem umgehen, was in diesen Monaten – nicht nur in den Medien – zur Sprache kommt.
Nach dem Öffentlichwerden der sexualisierten Gewalt in der Kirche wird immer deutlicher, dass sie sich in bestimmten Kontexten ereignet, dass ihr oft schon geistlicher Machtmissbrauch voranging und sie weiter begleitet.

Allen, die andere geistlich begleiten, will dieses Heft eine Hilfe sein.

Das Heft 114: „Um der größeren Freiheit willen … Hinweise für Begleitung bei geistlichem Missbrauch“ kann über das GCL-Sekretariat bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden. Das Heft kostet 7,50 EUR + Porto.

Hier können Sie Vorwort und Inhaltsverzeichnis finden.

Group photo VILNIUSVom 7. – 10. Juni trafen sich in Vilnius (Litauen) Delegierte aus 20 Nationalgemeinschaften zur europäischen Versammlung unter dem Motto: GCL als eine Erfahrung der Unterscheidung  – fünf Jahre unterwegs mit dem Fokus Jugend. Die europäische Versammlung findet immer im Jahr nach dem Welttreffen statt, um miteinander zu bedenken, wie wir auf unserem Kontinent dessen Impulse können. Zu Gast waren auch Vertreter der GCL in Ägypten und Syrien, die uns lebendig von ihrer Situation und den Hoffnungszeichen  in all den bestehenden Schwierigkeiten berichteten.

 Drei Tage lang beschäftigten sich die Delegierten in einem gemeinsamen Unterscheidungsprozess mit dem Thema „Als GCL in Europa mit jungen Menschen auf dem Weg sein“ und entwickelten Perspektiven für die nächsten 5 Jahren. P. Nikolaas Sintobin SJ (Amsterdam) gab dafür wertvolle Impulse mithilfe von YouTube-Clips. Ein Besuch seiner Website seeingmore.org  lohnt sich! 

Es war eine bereichernde Erfahrung, in Vilnius die „Vielfalt in Einheit“ der GCL in Europa zu erleben. Der Austausch im Plenum als auch in den Kleingruppen war geprägt davon. Am Feier-Abend am Pfingstsonntag mit der litauischen GCL wurde der Versammlungsraum nach dem Abendessen zur Tanzfläche umgestaltet und bei Volkstänzen an dem nahezu alle teilnahmen, kam hier eine weitere Lebendigkeit der Teilnehmer zum Ausdruck.

Auf dieser Versammlung wurde auch das neue Euroteam gewählt. Angelika Scholz (re) aus der Diözesangemeinschaft Rottenburg-Stuttgart ist Koordinatorin des neuen Teams, weitere Mitglieder sind Katarzyna Artemiuk (Polen), Chris Micallef (Malta) (li) und Jean-Benoit Hoet (Belgien).

Euroteam

Bodensee 2019

 

 D-A-CH Treffen am Bodensee

Klöster, Kirchen, See, Wein, Gebetszeiten, Gottesdienste  – und viele spannende Begegnungen erlebten 25 GCLer/innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zwischen 2 und 82 Jahren am Fronleichnamswochende. Einen ausführlichen Bericht gibt es hier

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